Ausflugsziele

Der Wald in NRW ist vielfältig. Er bietet Naherholung, Abenteuer und frischer Luft.

In unseren Umweltbildungseinrichtungen bieten wir spannende Informationen rund um den Wald, Wanderungen mit Waldinteressierten und weitere waldpädagogische Angebote. Wo sich der nächste Standort für Sie befindet, können Sie auf dieser Karte entdecken:

20 besondere Wald-Ausflugstipps für die ganze Familie

Natürlich können Sie auch auf eigene Faust den Wald in NRW entdecken. Hier kommen die Tipps unserer Försterinnen und Förster, Rangerinnen und Ranger, Waldpädagoginnen und -pädagogen für Groß und Klein. Ob mystische Burgruinen, eindrucksvolle Baumriesen, ein weiter Blick über den Teutoburger Wald oder ein Besuch der Wisente: 

Vom 9 Meter hohen Aussichtsturm reicht der Blick über den Teutoburger Wald bis ins Sauerland. Nach 20 Monaten Sanierung ist der Turm wieder geöffnet. Er bietet jedem, der den Turm erklimmt, eine grandiose Aussicht. 

Über 60 Meter hohe Douglasien, gepflanzt 1888 – Die alten Baumriesen befinden sich in Medebach-Glindfeld nahe der Kapelle in Glindfeld, in wenigen hundert Metern Entfernung zum alten Forsthaus. Ausschilderung vorhanden.

Bei einer Wanderung durch den Diersfordter Wald geht es durch eiszeitliche Sanddünen, kleine Moore und Heideflächen. Auf dem Moorerlebnisweg kann man mit etwas Glück die seltene Libellenart „Große Moosjungfer“ beobachten. 

Mehr zum Diersfordter Wald

Im Naturpark Hohe Mark Westmünsterland liegt das Wildnisentwicklungsgebiet Dämmerwald. Der 2,6 Kilometer lange Erlebnispfad Dämmerwald führt ganz nah heran. Er lässt teilhaben ohne zu stören. Das Wildnistor, die Wildnisstation und sechs Fenster am Wegesrand bieten Einblicke. Sie zeigen den Wandel eines alten Buchen- und Eichenwaldes zur Wildnis von morgen.

Mehr zur neuen Wildnis Dämmerwald

Wanderklassiker mit mystischer Vergangenheit – Auf dem Drachenfels thront die alte Burgruine Drachenfels. Vor allem für Kinder ist die sagenumwobene Burg ein Highlight. Wer Lust hat, kann sich auf dem Weg zur Burg die bekannten Sagen um Siegfried, den Drachentöter erzählen.

Durch die zerklüftete Felsenlandschaft des Felsenmeers Hemer winden sich mehrere Wege und Holzstege. Während der Erkundung der bizarr anmutenden Landschaft informieren Tafeln zur Geologie, Ökologie und Bergbaugeschichte des Felsenmeeres. Besonders spannend: Mehrere Sagen ranken sich um die Entstehung der Felsenwelt. So wird erzählt, dass der Teufel selbst hier eine große Ladung Steine verloren habe.

Seit 1958 ziehen Wisente über weitläufige Weiden zwischen Scherfede und Hardehausen im ostwestfälischen Warburg. Sie sind Teil eines europaweiten Zuchtprogramms für den Erhalt dieser bedrohten Tierart. Ebenfalls vor Ort zu sehen ist eine Herde Wildpferde. Die Tiere können von einem Aussichtsturm beobachtet werden. 

Zur Seite des Waldinformationszentrums Hammerhof

Auf zwei Rundwegen vom Parkplatz "Venner Moor" aus kann man durch das mystische Moor wandern und seltene Tier- und Pflanzenarten entdecken. Das Naturschutzgebiet ist mehr als 6000 Jahre alt und geprägt von Birkenwäldern mit Kiefern. Besonders im Morgengrauen entfaltet das Moor einen geheimnisvollen Zauber.

Besonders der höchste Punkt der Baumberge - der Longinusturm - lockt viele Besucherinnen und Besucher für eine Pause während einer Wanderung oder Fahrradtour. Die Buchenwälder in den Baumbergen gehören zu den größten, zusammenhängenden Buchenwaldgebieten im Münsterland. 

An jedem dritten Samstag rattert hier um 16 Uhr das fast 90 Jahre alte Sägegatter wie in alten Zeiten und macht aus rundem Holz ein kantiges. Wer eine Pause braucht, kann sich hier zudem auf der längsten Holzbank der Welt mit Rückenlehne aus Douglasie ausruhen.

Die abwechslungsreiche Radtour rund um Balve verläuft zum größten Teil auf forst- und landwirtschaftlichen Wegen und beginnt – wie es der Name bereits erkennen lässt – am Parkplatz der Luisenhütte. Der Weg führt entlang bewaldeter Bachläufe und bietet immer wieder eine schöne Aussicht auf das Sauerland. Da der höchste Punkt auf ca. 330 Metern Höhe liegt und auf der Strecke einige Höhenmeter überwunden werden müssen, sollten Radfahrer ein wenig mehr Kondition mitbringen. Für E-Biker gibt es unterwegs Ladestationen.

Wer tief in die Stille des Waldes eintauchen möchte, sollte sich diese rund 12 km langen Wanderung nicht entgehen lassen. Mächtige Baumriesen, kaum erkennbare Grenzwälle, Hohlwege und eine Burgruine nehmen Wanderinnen und Wanderer mit in längst vergangene Zeiten. Abkürzungsmöglichkeiten sind vorhanden.

Walderleben für jeden! Auch Menschen mit Handicap können diesen Rundweg erkunden. Der gesamte Waldweg ist mit einem Blindenleitsystem ausgestattet und rollstuhlgerecht ausgebaut. An verschiedenen Stationen wird nicht nur Wissenswertes vermittelt, sondern vor allem Sichtbares und Unsichtbares erlebbar gemacht. 

Wer sich einmal klein wie ein Zwerg fühlen möchte, sollte es mit einer Pause auf einer der XXL-Bänke in Attendorn oder Eslohe-Reiste versuchen: Dank tollem Weitblick ist eine Rast auf den riesigen Bänken ein echtes Erlebnis. Die XXL-Bank am Kapellenweg Reiste steht zudem auf einer Plattform in Höhe von 2 Metern und bietet eine wunderschöne Aussicht auf das Sauerland.

Den Startpunkt zu dem rund 9 km langen Rundweg finden Wanderinnen und Wanderer in Schanze oder Kühhude. Highlights sind die Hängebrücke, drei riesige Skulpturen internationaler Künstler am Wegesrand, eine Naturwaldzelle (Waldflächen in naturnahem Zustand, die sich ungestört entwickeln können) und nicht zuletzt der Kyrillpfad. Hier wurde der Wald so erhalten, wie Kyrill ihn hinterlassen hat – bedrückend und gleichzeitig beeindruckend.

Die Ginsberger Heide ist eine abwechslungsreiche Region mit vielen kleinen und auch längeren Rundwegen. Die Ginsburg und der Gillerturm bieten eine grandiose Aussicht über das Siegerland bis ins Rheinland. Ein zweiter Aussichtspunkt ist der 28 Meter hohe Küppelturm in Meschede-Freienohl. Von hier hat man einen schönen Ausblick über das Ruhrtal. Der Küppelturm befindet sich auf der Spitze des "Küppel" in 413 Metern Höhe. 

Einen fantastischen Rundumblick kann man von NRWs zweithöchstem Berg, dem Kahlen Asten genießen. Spektakuläre Panoramen, wohin man schaut. Wer die Aussicht ganz in Ruhe genießen will, sollte sonnige Sonntage oder Feiertage meiden, dann kann es an diesem beliebten Ausflugsziel auch mal belebter werden.

Wenige Kilometer nördlich von Balve lohnen sich Ausflüge zu gleich drei beeindruckenden Orten. Die Feldhofhöhle mit einem rund vier Meter hohen Höhleneingang liegt oberhalb der Hönne. Die Höhle sollte nur von außen bestaunt werden, bitte nicht betreten.
Ebenfalls nahe der Hönne erheben sich die „Sieben Jungfrauen“, eine bis zu 80 Metern hohe Felsformation, gen Himmel. Sie können von Volkringhausen (Balve) aus erwandert werden. 
Die Blaue Lagune (Steinbruch Asbeck bei Eisborn /Balve) ist ebenfalls nahe des Hönnetals verortet. Von oben betrachtet ist der Blick auf das einzigartig türkis-blau schimmernde Wasser der Lagune besonders beeindruckend.

Eine Wanderung zur Burgruine Schwarzenberg macht ein Stück mittelalterliche Geschichte erlebbar: Bereits vor über 700 Jahren wurde der Grundstein der Burg Schwarzenberg gelegt. Bis heute trotzen die Grundmauern nicht nur dem Verfall über die Jahrhunderte, sondern auch einem verheerenden Brand im Jahr 1864. Eine Wanderung zu diesem mystischen Ort mitten im Wald lohnt sich für Groß und Klein. Achtung: Das Betreten der Ruine erfolgt auf eigene Gefahr.

Die Sieben Quellen im Reichswald bei Kleve sind ein beliebtes Wanderziel, das einen Waldlehrpfad mit Naturerlebnissen und einem Barfußpfad bietet. Diese Quellen, die nahe des Ortsteils Nütterden liegen, sind Teil des größten zusammenhängenden Waldgebiets am Niederrhein und ein ideales Ausflugsziel für Familien und Naturfreunde.

Die Sieben Quellen sind vom Parkplatz an der Römerstraße in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.