Saatgutvielfalt für gesunde Mischwälder

Ein Blick auf den Ast einer blühenden Wildbirne

Saatgutvielfalt für gesunde Mischwälder

Pressetermin zur Vorstellung einer Wildbirnen-Samenplantage

06.03.2026

Arnsberg – Die Wildbirne gehört zu den in Nordrhein-Westfalen heimischen, jedoch selten gewordenen Baumarten. Zugleich hat sie nach wie vor eine hohe Bedeutung für das Öko-System Wald. Als Urform unserer heutigen Kulturbirne verträgt sie hohe Temperaturen und gilt als ausgesprochen trockenheitstolerant. Eigenschaften, die sie angesichts der Folgen des Klimawandels auf den heutigen Wald zu einer wichtigen Mischbaumart der Zukunft machen.

In Arnsberg hat das Zentrum für Wald und Holzwirtschaft daher nun eine Wildbirnen-Samenplantage begründet. Ziel ist die Sicherung des heimischen Genpools und die Gewinnung hochwertigen, genetisch vielfältigen Saatguts für die Wälder von morgen.

Am Freitag, 13. März 2026, setzt Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, mit der Pflanzung einer jungen Wildbirne in dieser Plantage ein sichtbares Zeichen für den Erhalt genetischer Vielfalt und eine klimaangepasste Waldentwicklung.

Zur Berichterstattung sind Sie herzlich eingeladen:

Zeit:
Freitag, 13. März 2026 um 10:00 Uhr

Ablauf:
10:05 Uhr: Begrüßung durch Tim Scherer, Leiter Wald und Holz NRW

10:10 Uhr: Grußwort von Ministerin Silke Gorißen

Anschließend: Erklärungen beim Gang über die Samenplantage von Dr. Marius Zimmermann, Leiter Sachgebiet Forstgenetik und -vermehrungsgut beim Zentrum für Wald und Holzwirtschaft

Zum Abschluss: Pflanzung einer Wildbirne und Pressebegegnung mit Möglichkeit für O-Töne und Rückfragen

Treffpunkt:
Am Forstamt in Arnsberg Obereimer: Obereimer 13, 59821 Arnsberg

 

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme vorab unter presse[at]wald-und-holz.nrw.de (presse[at]wald-und-holz[dot]nrw[dot]de) an.