Projektbericht zum Mountainbiken in NRW

Ein Fahrradfahrer fährt durch einen schmalen Pfad im Wald

Projektbericht zum Mountainbiken in NRW

04.05.2026

Münster – Mountainbiken hat in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Dabei zählen die Wälder des Landes häufig zu den bevorzugten Fahrzielen. Wälder sind jedoch stets als gesamter (Er-)Lebensraum zu betrachten und häufig in privatem Eigentum. Vor diesem Hintergrund sind in vielen Regionen sowie bei den dort beteiligten Akteurinnen und Akteuren Fragen rund um Nutzung, Steuerung und zu möglichen Konflikten durch das Mountainbiken im Wald entstanden.

Aus diesem Anlass haben das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen sowie Wald und Holz NRW ein Forschungsprojekt initiiert, das unter Federführung der IU Internationale Hochschule Düsseldorf durchgeführt wurde.

Ziel des Projekts war es, die mit dem Mountainbiken in Nordrhein-Westfalen verbundenen Nutzungskonflikte sowie Entwicklungspotenziale im Wald systematisch zu analysieren. Darauf aufbauend wurden mögliche Handlungsoptionen erarbeitet, um der wachsenden Bedeutung des Mountainbikens gerecht zu werden, einen möglichst einheitlichen Umgang mit entsprechenden Fragestellungen zu finden, die rechtlichen Rahmenbedingungen transparent darzustellen und Nutzungskonflikte zwischen verschiedenen Waldnutzenden zu reduzieren.

Die Forschung zeigt, dass Mountainbiken in Nordrhein-Westfalen nur durch eine proaktive Zusammenarbeit aller Beteiligten nachhaltig entwickelt werden kann. Ein kooperativer Prozess mit transparenter Kommunikation, frühzeitiger Einbindung aller Akteurinnen und Akteure und klarer Besucherlenkung ist entscheidend, um ein attraktives und naturverträgliches Trailangebot zu schaffen und Konflikte zu vermeiden. Dass der Austausch auch zukünftig weiter relevant sein wird, zeigt die steigende Nachfrage.

Die Ergebnisse des Projektes sind nun in ausführlicher Form in einem Langbericht und in kompakter Form in einem Kurzbericht unter den beigefügten Links abrufbar. Die inhaltliche Diskussion der Ergebnisse soll in bereits erprobten Austauschformaten mit allen Beteiligten weitergeführt werden.

Langversion des Berichts

Kurzversion des Berichts